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12. Treffpunkt Klimakultur: Eine Solarküche in Innsbruck!

„Fiumicina“ ist der Name der futuristisch anmutenden Solarküche, die die Künstlerinnen Johanna Dehio, Mascha Fehse und Johanna Padge in Zusammenarbeit mit der Kulturplattform Lungomare in Bozen entwarfen – eine Küche, „in der die Lebensmittelversorgung nicht mehr als rein privater Konsumakt, sondern als Gemeinschaftsaktivität gelebt wird.“ Der öffentliche Raum bietet dafür einen perfekten Rahmen, „um kollaborative Prozesse als Mittel zur nachhaltigen Gestaltung unserer Umwelt zu initiieren“.

 

Im Sommer wird die Fiumicina samt zwei ihrer Macherinnen im Rahmen einer Klimakultur-Residency für drei Wochen lang Halt am Innsbrucker Weltacker machen – direkt neben der ÖKÜ, der Öffentlichen Kücheneinheit. Diese entstand letztes Jahr im Rahmen eines TKI open Projektes: Sie bietet eine robuste Infrastruktur zum Waschen und Kochen – ausgestattet mit Pizzaofen, Kochstelle und Wasseranschluss – und wurde aus Stampflehm gebaut. Doch ÖKÜ ist mehr als nur eine Küche: Hier wird Kochen und Essen als soziales Ereignis verstanden, das Gemeinschaft stärkt und den Austausch zwischen unterschiedlichen Gruppen ermöglicht. Als Ort für gemeinsames Kochen, Essen und Begegnen ist sie Prototyp einer solidarischen Stadtgesellschaft und macht Sorge- und Versorgungsarbeit im öffentlichen Raum sichtbar.

 

Mit unseren Kooperationspartner*innen WEI SRAUM Designforum, Künstler*innenhaus Büchsenhausen, feld:schafft und ÖKÜ stellen wir gerade ein buntes Programm zusammen. Nähere Infos folgen in Kürze!

Save the date: Treffpunkt Klimakultur am 24. Juli am Weltacker in Innsbruck

FIUMICINA Festival 2024 | Lungomare © Asia De Lorenzi

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